Bedürfnisorientierte Messe-Entwicklung
- Oliver Schmitt
- vor 10 Stunden
- 1 Min. Lesezeit

Produktentwicklung in der Messewirtschaft nimmt aktuell richtig Fahrt auf. Und damit meine ich bestehende und neue Messen. Was heißt das konkret?
1. Formate werden hinterfragt.
Reine Ausstellungsflächen und frontale Bühnenpräsentationen reichen allein nicht mehr aus. Das Angebot von Content & Community-Angeboten nimmt deutlich zu: Interaktive Arbeit in Kleingruppen bis 30 Personen, 1-2-1 Meetings, geführte Thementouren über die Messe. Jeweils nach identifizierten Bedürfnissen erstellt und nur 3 Beispiele, die Mehrwert bieten und bei Besuchenden auch emotional hängenbleiben.
2. Weder Ausstellende, noch Besuchende wollen als einheitliche Masse gesehen und kontaktiert werden.
Entwicklung von Value Propositions für Teilgruppen (Personas) auf beiden Seiten wird für die Nutzung von Kommunikation & Sales zur Pflicht. Und Buyer Personas einer Fachmesse müssen anders formuliert werden, als es im großen B2C Kontext von vielen Kommunikationsagenturen gelebt wird.
3. Detaillierte Daten für Kommunikation & Sales
Sie werden essentiell und müssen eine bedürfnisorientierte Ansprache ermöglichen. Sie sind zudem für einen sinnvollen AI-Einsatz Pflicht, wenn das Versprechen der Automatisierung & Effizienzsteigerung erfüllt werden soll.
Das sind nur drei von vielen weiteren Bausteinen. Das ist umsetzbar, wenn man gezielt daran arbeitet. Diese Bausteine sind jedoch entscheidend, um die Qualität des Besuchserlebnisses zu steigern und eine individuelle Kundenbetreuung durch die Veranstalter zu gewährleisten. Sie wirken sich direkt auf den wahrgenommenen Erfolg und die Markenwahrnehmung von Partnern, Ausstellern und Besuchern aus – und ebenso auf messbare Kennzahlen wie die Kundenzufriedenheit oder die ROI-Messung für Teilnehmende.
Wer sich hier wiederfindet, kann sich gern bei uns für eine Begleitung melden!
Juliane Jähnke




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